Ratgeber für WLAN-Lösungen in Schulen

Case Study: WLAN für die Gemeinschaftsschule Steißlingen

Die Gemeinschaftsschule Steißlingen setzt seit einiger Zeit WLAN im Unterricht ein. Der Ratgeber gibt Aufschluss auf was geachtet werden sollte.

Smartphone lenken Schüler ab, vermasseln die Noten und nerven im Unterricht. So denken viele Lehrer und reagieren mit einem Smartphoneverbot. Ist dies sinnvoll? Der Artikel zeigt auf wie Schulen mit „Bring your own device“ (BYOD) durch die Digitalisierung der Schulen als Sieger hervorgehen können. WLAN-Experte Robert Peter stellt fünf Punkte vor, die bei einer WLAN Lösung an Schulen beachtet werden müssen.

Bildungseinrichtungen wie Schulen stehen vor einer großen Herausforderung. Die ganze Welt vernetzt sich mehr und mehr aber in den Schulen lehrt man wie vor 60 Jahren. Der Einsatz von Smartphone ist oftmals verboten. In der Bildungspolitik findet jedoch langsam eine Phase des Erwachsens statt. Schüler haben die Möglichkeit ihr eigenes Smartphone zu Unterrichtszwecken in den Bildungseinrichtungen zu benutzen.

Sehr schnell kommen auf diese Art und Weise hunderte Geräte zusammen, die alle Internetzugang benötigen. Das große Problem ist: IT-Fachkräfte, die den Gerätesalat verwalten können sind rar. Die Budgets sind knapp und oftmals übernimmt ein Informatiklehrer das Management der Geräte. Dieser steht meist unter großen Zeitdruck, da die Lehre sein eigentlicher Fokus ist.

Demzufolge gibt es bestimmte Anforderungen, die an ein funktionierendes WLAN gekoppelt sind:

  1. Benutzerfreundliche Lösungen, die ohne IT-Spezialwissen zu bedienen
  2. Das Preis-/ Leistungsverhältnis muss stimmen, da finanzielles Budget limitiert ist und High-End-Performance gewollt ist
  3. Unterschiedliche Devices mit Betriebssystemen wie Android, IOS, Windows Linux müssen im Netzwerk funktionieren – Plattformunabhängigkeit
  4. Alle Richtlinien in Bezug auf Datenschutz und Datensicherheit müssen beachtet werden
  5. WLAN muss durch Flexibilität und Stabilität teils stark schwankende Nutzerzahlen verkraften
  6. Inhaltsfilter der Schüler und Lehrer Zugang zu nicht relevanten Inhalten verwehrt

Die Gemeinschaftschule in Steißlingen setzt bei der Vermittlung von Inhalten inzwischen vielfach auf das Internet. Engagierte Schüler haben die Möglichkeit frühzeitig technische Kenntnisse im Programmieren, Verwaltung von Netzwerken und Webdesign zu erlernen.

Die Schule hatte vorher keine ausgebaute Schulinfrastruktur. Deshalb waren die Anforderungen an eine umfassende benutzerfreundliche Wireless-Umgebung enorm hoch. Unteranderem sollte eine BYOD-Infrastruktur geschaffen werden, die eine hohe Benutzerdichte mit etlichen unterschiedlichen Geräten stabil verkraftet.

Final entschied sich die Schule für eine Lösung von Wirelessmaxx. Implementiert wurden Access Points auf allen Etagen innerhalb der Bildungseinrichtung. Die Zeit von der Planung, Umsetzung und Implementierung konnte innerhalb von drei bis vier Wochen in Sommerferien komplett umgesetzt werden. Das Management des Systems verläuft intuitiv und nach höchsten Sicherheitsstandards.

Vorteile der Lösung einer drahtloses WLAN Umgebung an Schulen

Zentrales Kontrollsystem

Das System bietet eine einfache Verwaltung und Überwachung der drahtlosen Infrastruktur durch die Netzwerkadministratoren. Über das Kontrollsystem werden alle Clients, Geräte, Anwendungen und Netzwerkumgebung überwacht und benutzerfreundlich aufbereitet dargestellt. In kritischen Situationen gibt es Wahnmeldungen und einen dahinterliegenden Mechanismus der reagiert bevor es zu einer Störung der Infrastruktur kommt.

Access Points aus dem Enterprise Umfeld

Um maximale Leistungsfähigkeit und Sicherheit für Bildungseinrichtungen zu gewährleisten werden ausschließlich Hochleistungs- WIFI Arrays aus dem Enterprise Umfeld eingesetzt. Schulen haben die bestmögliche Abdeckung, unschlagbare Ausfallsicherheit, ausreichend Bandbreite auch bei sehr vielen gleichzeitigen Endgeräten buchen. Zusätzlich benötigt die Schule aufgrund der fortschrittlichen Technik weitaus weniger Access Points als herkömmliche Lösungen.

Doppelter Schutz

Innerhalb der Access Points sind Sicherheitsmechanismen und –funktionen eingebaut, die Angriffe aus dem Netz identifiziert und Gegenmaßnahmen automatisch einleitet. Durch das System kommt es zu einer Absicherung von Netzwerkschwachstellen. Zeitgleich überwacht eine Sicherheitssoftware alle Parameter der Wireless-Umgebung.

Nahtloses Roaming

Über das gesamte Schulgelände gibt es über 40 Klassenzimmer. Schüler und Lehrer können sich auf dem kompletten Gelände bewegen ohne den Kontakt zum Schulwlan zu verlieren. Das bedeutet das zwischen den einzelnen Access Points ein nahtloser Übergang erfolgt.

Inhaltsfilter gegen jugendgefährdende Websites

Um die Schüler vor jugendgefährdenden Inhalten zu bewahren bzw. den privaten Netzwerkverkehr wie Facebook einzuschränken können kritische Anwendungen priorisiert werden. Außerdem können Website komplett für den Zugang gesperrt werden.

Integrierte Sicherheit

Durch ein Höchstmaß an Sicherheit können Lehrer, Angestellte, Schüler und Gäste ohne Schwierigkeiten im WLAN der Schule surfen.